cwirbelwind: Dank KMU-MAX steigt der Taschenumsatz

05.04.2012

Seit Caterina Weber an der KMU-MAX-Verleihung Dritte geworden ist, hat sich viel getan. Ein Besuch in ihrem neuen Atelier zeigt das.

 

"Endlich habe ich wieder mehr Zeit für mich!" Caterina Weber strahlt. Letztes Wochenende hat sie ihre neue Produktionswerkstätte für Kindergartentaschen am Spycherweg 1 in Wiesendangen eingeweiht. Eine schmale, steile Treppe mündet in die charmante Zweizimmerwohnung im ersten Stock. "Immer noch eine kleine Bruchbude", sagt die Wiesendangerin lachend, obwohl sie alles selber eingerichtet und renoviert habe. Nachdem das Atelier bei sich zu Hause zu klein wurde für das wachsende Unternehmen "cwirbelwind", war ein Umzug dringend nötig: "Ich wollte weg, um Haus und Arbeit zu trennen." Neben dem eigenen Büro hat sie auch einen Werkraum. Zwei Näherinnen sind damit beschäftigt, bunte Blachen unter dem ratternden Nähmaschinenfuss durchzuziehen. Es sind nur zwei der insgesamt fünf Teilzeitangestellten, die Weber nun zur Hand gehen und sie zeitlich entlasten.

 

Der dritte Platz an der Preisverleihung für Winterthurer Unternehmer 2010 habe "das Label gestärkt", sagt Weber. So konnte sie im letzten Jahr 2700 Taschen verkaufen. Diese werden in neun Läden in der deutschsprachigen Schweiz angeboten. Zehn Prozent des Gewinnes gibt sie weiter an soziale Projekte. Neu bietet sie auch Göttis und Gotten an, mit ihren Patenkindern im Atelier vorbeizukommen. Etwa einmal pro Woche habe ihnen bis jetzt ein Kind über die Schulter geschaut und gesehen, wie in gut einer Stunde seine eigene Kindergartentasche entsteht.

 

Die neue Kollektion hat die fröhliche Frau bereits klar vor Augen. An einer Messe habe sie Stoffe kennen gelernt, die sich gut mit dem Blachenmaterial kombinieren lassen. Was trotz den verschiedenen Designs unverändert bleibt, ist das Format der Kindergartentasche: "Ich möchte bei diesem einen Produkt bleiben und es richtig ausreizen", sagt Weber. (mal)

 

Quelle: Der Landbote v. 3.4.2012

 

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