Der Weltuntergang findet 2012 nicht statt

10.01.2012

"Am 21. Dezember 2012 geht die Welt unter":Das behauptet ein alter Maya-Kalender. Alles "Chabis" erklärt Markus Griesser, der Leiter der Sternwarte Eschenberg.

Telefone aus der Schweiz und dem Ausland, einige sogar mitten in der Nacht. Die Anfragen von verunsicherten Leuten, die Hilfe und Klärung suchen beim Leiter der Sternwarte Eschenberg. Ein alter Maya-Kalender datiert den Weltuntergang auf den 21. Dezember 2012. Doch Markus Griesser entwarnt: All die im Internet im pseudowissenschaftlichen Kleid kursierenden Weltuntergangstheorien entbehren jeglicher seriöser  wissenschaftlicher Grundlage. Der Sternwarteleiter nimmt aber die Ängste und Sorgen der Leute ernst und versucht Fragen zu beantworten und Gemüter zu beruhigen.

Beliebt bei Jung und Alt
Die im Frühling 1979 eröffnete Sternwarte Eschenberg ist ein längst etablierter Wert in der Winterthurer Kultur- und Bildungslandschaft. Sie wird von der Bevölkerung und den Schulen aus der ganzen Region gleichermassen geschätzt.

Violistin gibt Asteroiden Namen
Die seit 1998 auf dem Eschenberg betriebene Asteroiden-Forschung fand 2011 mit einer weiteren Namensgebung einen Höhepunkt. Der am 1. Juli 2006 auf dem Eschenberg entdeckte Kleinplanet Nummer 266 051 trägt nun offiziell den Namen "Hannawieser". Er würdigt die Persönlichkeit und die Arbeit der Winterthurer Violistin und  Orchesterleiterin Hanna Wieser. Damit sind von den zehn auf dem Eschenberg entdeckten Kleinplaneten sechs benannt.

Weitere Informationen:
www.eschenberg.ch

Quelle: Stadtanzeiger vom 10. Januar 2012

 

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