Magische Zauberformel 1 : 12

17.08.2013


Über 100 Jahre war Albert Einstein's berühmteste Formel "E = mc2"das Mass aller Dinge. Sie berechnet, wieviel Energie aus einer definierten Masse freigesetzt werden kann. Diese Formel ist heute überholt und wurde durch die Formel "L = 1:12" ersetzt. Der Buchstabe "L" bedeutet Lohn. Die Formel definiert das Verhältnis zwischen tiefstem und höchstem Lohn. Freilich kann das L durch andere Buchstaben ersetzt werden, wie die riesige Hamburger-Pyramide auf den Abstimmungsplakaten der Befürworter der Initiative zeigt. Die Formel lautet dann "H = 1:12". Offen bleibt, was dieses Verhältnis aussagen soll. Lieber 12 Hamburger als einer? Besonders auch die Formel "BB = 1:12", hier ist BB "Bahnbillet" einzusetzen, womit das teuerste Bahnbillet höchsten 12x teurer als das billigste sein darf. Interessant die Formel "F = 1:12", wonach die Ferien pro Jahr maximum 1/12 eines Jahres oder 4 Wochen betragen dürfen. Die Beispiele liessen sich beliebig fortsetzen und beweisen die global und universell bedeutende Tragweite dieser Formel. Genial jedoch die Anwendung "SL = 1:12", wobei SL der Steuerlast des Einzelnen entspricht. Diese magische Zauberformel beweist nun, dass die höchste Steuerlast in der Schweiz höchstens das 12-fache der tiefsten betragen darf. Dies überzeugt dermassen, dass man sich mit Fug und Recht die Lancierung einer "Steuerinitiative 1:12" überlegen muss. Wir bleiben dran.

Christian Modl
Geschäftsführer

 

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