Winterthur wird Gastgeberin eines internationalen Berufsbildungskongresses

11.02.2013


Die Stadt Winterthur wird Austragungsort eines vom Bund ausgeschriebenen internationalen Berufsbildungskongresses, der im Herbst der Jahre 2014, 2015 und 2016 stattfindet. Dieser verfolgt unter anderem das Ziel, pro Jahr etwa 400 nationalen und internationalen Teilnehmenden das duale Berufsbildungssystem der Schweiz vorzustellen. Die Standortförderung Region Winterthur freut sich als Bewerberin ausserordentlich über den Zuschlag der öffentlichen Ausschreibung und dankt ihren zahlreichen Projektpartnern für die Unterstützung.



Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat der Bewerbung Winterthurs als Austragungsort dreier internationaler Berufsbildungskongresse, welche von der Standortförderung Region Winterthur in Zusammenarbeit mit mehreren Partnern eingereicht wurde, den Zuschlag gegeben. Die Eingabe wurde unterstützt von der Stadt Winterthur, den Kantonen Zürich, Schaffhausen und Thurgau, Organisationen der Arbeitswelt (KV Schweiz, Swissmem und Schweizerischer Baumeisterverband), Berufsbildungsinstitutionen sowie diversen Persönlichkeiten und lokalen Partnern. Die Kongresse finden in den Jahren 2014, 2015 und 2016 statt. Gemäss Ausschreibung werden rund 400 Personen aus dem Bildungsbereich, der Privatwirtschaft, der Politik sowie der Verwaltung den Kongress besuchen. Die Teilnehmenden kommen aus der ganzen Schweiz sowie aus dem Ausland. Die Konferenz dauert zwei Tage und findet jeweils im Herbst statt. Während der erste Tag als klassischer Kongress vorgesehen ist, sollen die Teilnehmenden am zweiten Tag Lehrbetriebe und Institutionen der Berufsbildung besuchen. Das BBT verfolgt mit dem internationalen Berufsbildungskongress die Ziele, das duale Bildungssystem der Schweiz als globalen Benchmark
zu positionieren und es auf internationaler Ebene zu fördern, Schweizerische Bildungsinstitutionen mit dem Ausland zu vernetzen und eine Plattform für einen internationalen Dialog herzustellen.


Der Bund begründet die Vergabe des Kongresses an Winterthur mit "der besten Erfüllung der gestellten Anforderungen gemäss Ausschreibungsunterlagen" und "dem wirtschaftlich günstigsten Angebot." Die Standortförderung Region Winterthur rechnet mit Kosten von jährlich ungefähr 750'000 Franken, die getragen werden durch Bund, beteiligte Kantone und Unternehmen, Stadt Winterthur und Kongressteilnehmende. Auch die Robert & Ruth Heuberger Stiftung hat sich bereit erklärt, den internationalen Berufsbildungskongress finanziell zu unterstützen.


Als Hauptkongresslokalitäten vorgesehen sind das Theater Winterthur sowie Räumlichkeiten der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. "Unsere überzeugende Bewerbung hat uns diesen Erfolg beschert. Die grosse Arbeit hat sich gelohnt. Der internationale Berufsbildungskongress stärkt die Bildungsstadt Winterthur und die ganze Region“, zeigt sich Stadtpräsident und Präsident der Standortförderung Region Winterthur, Michael
Künzle, erfreut.


"Wir freuen uns sehr über diesen schönen Erfolg und darauf, gemeinsam mit dem Bund und unseren Partnern vielfältige und erfolgreiche Kongresse zu organisieren und dafür zu sorgen, dass die Stadt Winterthur eine ideale Gastgeberin sein wird", erklärt die Projektleiterin Maya Gadgil. "Die Standortförderung Region Winterthur ihrerseits kann bereits kurz nach dem Aufbau des Bereichs Bildung in ihrer Organisation einen wertvollen Beitrag dazu
leisten, das Bildungspotential am Standort möglichst optimal zu nutzen", ergänzt sie.

 

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