Winterthurer Journalistinnen räumen ab

04.06.2011

Dagmar Appelt und Katharina Baumann haben mit berührenden Geschichten aus der Region und der Stadt Winterthur den Journalistenpreis gewonnen. Dies ist eine grosse Auszeichnung für die beiden "Landbote" Redaktorinnen, aber auch Wertschätzung für den wichtigen Regionaljournalismus. Die beiden Preisträgerinnen haben sich gegen "die Schlachtrösser der Zürcher Medienszene" durchgesetzt – gegen "NZZ", "Tages-Anzeiger" und andere ambitionierte Titel, wie Jurymitglied Andrea Masüger, seines Zeichens publizistischer Direktor der Südostschweiz Medien, in seiner Laudatio festhielt. Und zwar nicht mit besonders klugen oder eindrücklichen Einzelleistungen – nein, in beiden Fällen mit aufwendigen Serien, die in bis zu zehn Teilen erschienen sind. Die Serien von Leo, dem widerspenstigen Stier und von der modernen Armut, der viele Leute trotz allem mit Würde und Stolz begegnen, widerlegten, so Masüger, noch ein hartnäckiges Vorurteil: dass sich im Journalismus nur aus "Bad News" gute Storys machen lassen.

Quelle: Stadtanzeiger vom 31. Mai 2011

 

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